
September 2022
Was ist „FizzBuzz"? „FizzBuzz" ist eine klassische Programmieraufgabe für Anfänger. Sie wird hauptsächlich für Übungszw...
Und warum der teuerste Fehler oft vor dem ersten Pixel passiert
Viele Websites scheitern nicht technisch, sondern strategisch. Ohne klares Zielbild werden Entscheidungen vertagt, Inhalte verwässert und Wirkung verschenkt. Klarheit vor der Umsetzung ist kein Luxus, sie ist die Voraussetzung dafür, dass digitale Investitionen funktionieren.
In fast jedem Website-Projekt zeigt sich dasselbe Muster. Es wird früh über Farben, Layouts und Features gesprochen. Aber spät - oder gar nicht - über Ziel, Rolle und Prioritäten.
Das Ergebnis ist bekannt: lange Abstimmungen, viele Meinungen, wenig Fortschritt. Websites entstehen dann nicht aus einer klaren Entscheidung heraus, sondern aus Kompromissen.
Und Kompromisse sind online selten überzeugend.
Typische Symptome fehlender Klarheit:
Das fühlt sich nicht nach Chaos an. Es fühlt sich nach Arbeit an. Aber genau das ist der Trugschluss.
Die meisten Unternehmen haben kein Website-Problem. Sie haben ein Entscheidungsproblem. Zu viele Optionen. Zu viele Stakeholder. Zu wenig Leitplanken.
Was fehlt, ist nicht Kreativität. Was fehlt, ist eine Instanz, die sagt: Das hier ist das Ziel. Und alles andere ordnet sich unter.
Ohne diese Klarheit wird jede Entscheidung zur Grundsatzdiskussion. Und jede Grundsatzdiskussion kostet Zeit, Geld und Nerven.
Wenn sich das bekannt anfühlt, lohnt es sich kurz innezuhalten. Nicht um schneller zu bauen, sondern um besser zu entscheiden.
Man kann dieses Muster immer wieder beobachten:
Das ist kein Marketing-Prinzip. Das ist Projekt-Realität.
Genau aus diesem Grund klären wir in Projekten zuerst Zielbild, Prioritäten und Entscheidungsleitplanken. Bevor auch nur eine Seite gebaut wird.
→ Wer wissen will, wie so eine Klärung konkret aussieht: Termin vereinbaren
Unklarheit wirkt harmlos. Ist sie aber nicht. Sie führt zu:
Unentschlossenheit ist online der teuerste Zustand.
Klarheit bedeutet, Dinge auszuschließen. Prioritäten festzulegen. Entscheidungen zu treffen, die nicht jedem gefallen. Genau deshalb wird sie oft vermieden.
Aber: Eine unbequeme Entscheidung am Anfang spart zehn schmerzhafte Diskussionen am Ende.
Klarheit ist kein Kreativitätskiller. Sie ist der Rahmen, in dem gute Gestaltung und saubere Technik überhaupt wirken können.
Kurz: ein belastbares Fundament.
Wichtig dabei: Diese Klarheit bindet nicht an eine Umsetzung. Sie gehört dem Unternehmen, nicht der Agentur.
Der Druck ist hoch. Der Markt bewegt sich. KI filtert vor. Sichtbarkeit wird knapper.
Also wird gebaut. Schnell.
Doch Geschwindigkeit ohne Richtung ist kein Fortschritt. Sie ist nur Bewegung.
Viele Projekte starten mit Umsetzung, obwohl die eigentliche Arbeit - das Denken - noch nicht gemacht wurde.
Sie ist kein „Extra“. Kein Beratungsgimmick. Kein vorgeschobener Prozessschritt.
Sie ist der Punkt, an dem Projekte entscheiden, ob sie funktionieren oder teuer scheitern.
„Websites bauen kann jeder." Zu Ende denken nicht.
Wenn eine Website sich zäh anfühlt, wenn Entscheidungen schwerfallen, wenn jede Änderung neue Diskussionen auslöst, dann liegt das Problem selten im Code oder im Design.
Dann fehlt Klarheit.
Und die entsteht nicht durch mehr Optionen, sondern durch bessere Entscheidungen bevor investiert wird.
Wer gerade an einer Website sitzt - neu oder bestehend - und merkt, dass Entscheidungen schwerer werden statt leichter:
Manchmal reichen 15 Minuten, um Klarheit zu spiegeln, bevor man den nächsten falschen Schritt macht.